Andreas Brückner

1958/ siegen/

1979-87/ architekturstudium tu berlin/

1991-2004/ freischaffender architekt/

2003-07/ künstlerische tätigkeit/ autodidakt

2003-07/ freie malerei/ malschule albers+sage

2004-07/ installationen/ interventionen

2005-06/ weiterbildung/ digitale medien

2007 / videoarbeiten

2004/ podere argento/ temporäre skulpturen

2005/ 48 stunden neukölln/es geht ans eingemachte/ raum-licht-installation/ freie malerei

2006/ beli – insel cres/kroatien

glad drva/ der hunger des holzes/ intervention

2006/ internat. projeketforum, orte juedischen lebens in berlin, ehem. veb treffmodelle/ greifswalder straße/entbürokratisierung/ damokles/ rauminstallationen/ freie malerei

2007/ 48 stunden neukölln/ ent/büro/kratisierung2 / video akten/ver/ordnung

2007/ future cities – living cities/ sibiu/hermannstadt/rumänien

 

Recent Project / Aktuelles Projekt:

HOUSES OF DACIA

DACIA-HAEUSER
CASE DIN DACIA

Erstellung von Postern mit typologischen Fotoserien

Dacia – früherer Markenname und heutiger Marken- und Unternehmensname des rumänischen Autoherstellers UAP in Pitesti. Der Name ist eine Anlehnung an die Vergangenheit Rumäniens als römische Provinz Dakien (lateinisch Dacia).Dacia/UAP hat seit 1969 insbesondere den Dacia 1300 gebaut, einen Lizenzbau des Renault 12. 1978 wurde der Lizenzvertrag mit Renault beendet und es erschienen weitere Modelle, die jedoch alle vom Renault 12 abgeleitet waren. In 35 Jahren wurden bis zur Produktionseinstellung 2004 insgesamt fast 2 Millionen dieses Typs hergestellt. Der Dacia gilt bzw. galt daher als ‚Volkswagen‘ Rumäniens.Mit der Öffnung nach Westen strömten billige Gebrauchtwagen ins Land – die Produktionszahlen von Dacia sanken. Dacia begann, sich nach Technologiepartnern umzusehen und ging eine lose Kooperation mit Peugeot ein. Ende der 1990er begann sich jedoch Renault für Dacia zu interessieren und erwarb 1999 alle Anteile. Das Unternehmen Dacia ist heute eine vollständige Renault-Tochter.Seit 2004 wird in den Werken in Mioveni und Pitesti hauptsächlich der Dacia Logan hergestellt, eine direkte Renault-Entwicklung, die in Osteuropa für ungefähr 5000 Euro (zuzügl. Umsatzsteuer) verkauft wird.

Dakien, Dazien, lateinisch Dacia, im Altertum das Gebiet nördlich der unteren Donau (Karpatenbogen und Walachei, etwa das heutige Rumänien), seit etwa 300 v. Chr. von den nordthrakischen Dakern besiedelt. König BUREBISTA(60-44 v. Chr.) einigte die dakischen Stämme und begründete ein Reich, das nach seiner Ermordung wieder zerfiel.DECEBALUS (86-106 n. Chr.) konnte das Dakerreich erneuern, wurde aber in zwei Kriegen von TRAJAN unterworfen, der Dakien zur römischen Provinz machte. Diese umfaßte das heutige Gebiet Siebenbürgens, des Banats und der Kleinen Walachei. HADRIAN teilte Dakien in Ober- und Unter-Dakien (Dacia superior und Dacia inferior); später kames zu einer Dreiteilung. Von Kaiser AURELIAN wurde Dakien unter dem Ansturm der Goten und Gepiden 270 n. Chr. wieder aufgegeben.Dakoromanen, Nachfahren der durch die römische Kolonisation Dakiens im 2./3. Jh. sprachlich romanisierten Daker, auf die im heutigen Rumänien der Ursprung der modernen rumänischen Nation zurückgeführt wird.Dakoromanismus, im 18. Jh. in Siebenbürgen entstandene rumänische Nationalbewegung, die sich auf der Grundlage der Theorie der Dakoromanen für die politische Emanzipation der Rumänen und die Ausbildung eines rumänischen Nationalbewußtseins einsetzte.

Idee

Weit verbreitet sind Plakate (Poster) historischer Städte mit einer Reihung typischer sich wiederholender architektonischer Details und (potentiellen) Titeln wie Torbögen in Regensburg, Palazzi di Venezia oder vielleicht im Fall von Sibiu Die Augen von Hermannstadt.

In Anlehnung an dieses Genre werden in diesem Projekt Fotografien von Sibiu/Hermannstadt (entstanden im Februar 2007) ebenfalls zu typologischen Betrachtungen zusammengestellt.

Im Unterschied zu den o.g. Publikationen handelt es sich hier jedoch nicht um Typologien von Bauwerken oder architektonischer Elemente, sondern um die fotografische Dokumentation einer alltäglichen Situation, eines im öffentlichen Raum abgestellten Personenautos des Typs Dacia 1300 und 1310 und des jeweiligen Umfeldes.

Die 15 - 35 Jahre alten Autos beeinflussen als Teil des (ruhenden) Verkehrs das Straßenbild Hermannstadts – insbesondere außerhalb der mittlerweile verkehrsberuhigten Altstadt.

Der jeweils vorgefundene Standort des Autos bestimmt den selektiven Blick auf die Stadt.Weniger die touristische Sicht auf die herausgeputzte Altstadt, sondern alltägliche Situationen rund um das Zentrum bestimmen die abgebildeten Motive.

Umsetzung

Größe: A1 Hochformat

Präsentation der Plakate (‚Originale‘ gerahmt und evtl. hinter Glas) in der Ausstellung im Rathaus – ggf. mit begleitendem Erläuterungstext