Fernando Ponzetta wurde am 15. September 1960 in Ugento (Lecce) Süditalien geboren.
Seine Kindheit verbrachte er größtenteils in der Schweiz. 1983 wanderte er nach Deutschland (Stuttgart) weiter, seit 1987 lebt er in Berlin-Neukölln.
Als Restaurator für klassische Sportwagen kam er seit 1990 in Kontakt mit der Fotografie, mittels welcher er sein Werk im Detail dokumentierte.
Schon immer bewegte ihn sein handwerkliches Geschick dazu, sich nicht mit vorgefundenen, konventionellen Dingen zufrieden zu geben. Er will sein Werkzeug selbst konzipieren und konstruieren.
Seit 1995 beschäftigt er sich mit dem Bau und der Handhabung von „Loch- bzw. Schachtel-kameras“, den einfachsten und „primitivsten“ Urmodellen des Fotoapparates. Die Vielfalt seiner Kameraproduktionen reicht von der Panoramakamera über die „Westentaschenkamera“, bis hin zur Großformat-Holzkamera.
Ausstellungen
1996 „Abgelichtet: 7 Fotografen stellen aus“,
Remise, Berlin
1998 „Köpi 50“, Berlin-Mitte
1999 „Freie Photographie“, Galerie im Saalbau, Berlin
2000 „Nation of Art“, Atelierhaus Grüne Kehle, Rüdersdorf
2005 „Neuköllner Portraits“, Artistlounge, Berlin (48 Std. Neukölln)
„Profanierte Momente“, kunstraum t27, Berlin
2006 „Quasi nudi“, Reuterhofspiele (48 Stunden Neukölln)
„imitatio 2“, kunstraum t27, Berlin
„Ponzetta & van der Kemp“, kunstraum t27, Berlin
2007 „Nachtstücke“, Galerie im Haus, Amelinghausen
„Venus“, kunstraum t27, Berlin