Die "Samuel von Brukenthal"-Stiftung wurde 1996 von Dr. Hans Klein, Bischofsvikar und damaliger Stadtpfarrer von Hermannstadt neu gegründet, nachdem sie 1945 von der kommunistischen Regierung aufgelöst worden war. Im Februar 1997 wurde die Satzung notariell bestätigt und die Stiftung offiziell eingetragen.
Zu den 46 Gründungsmitgliedern gehören Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie: Prof. Klaus Johannis, damals Generalschulinspektor, heute Bürgermeister von Hermannstadt, Ralf Breth, deutscher Generalkonsul in Hermannstadt, Arnulf Braun, deutscher Konsul in Hermannstadt, die damaligen Vize-Bürgermeister Paul Ittu und Ioan Sturz, Prof. Dr. Gerhard Konnerth, Dekan der Lucian-Blaga-Universität, Pfr. Gerhard Möckel, Gründer der Evangelischen Akademie Siebenbürgen, Pfr. Dietrich Galter, Dechant des Hermannstädter Kirchenbezirks, verschiedene andere Pfarrer, Museografen, Zeitungsleute, Ingenieure, Professoren, Musiker, Mittelschullehrer und Schüler.
Im Jahre 1999 übernahm Kilian Dörr zusammen mit dem Stadtpfarramt Hermannstadt auch den Vorsitz der "Samuel von Brukenthal"-Stiftung.
Es ist das Ziel der Stiftung, das Erbe des Barons Samuel von Brukenthal - Ländereien, Güter und Gebäude - einer sinnvollen Nutzung zuzuführen. Entsprechend dem Testament Brukenthals sollen in seinem Geiste auf erzieherischem und kulturellem Gebiet Initiativen entwickelt werden durch die Ausrichtung von Veranstaltungen, Vergabe von Stipendien, etc. Die nötigen Mittel dazu werden durch Spenden eingeworben und aus der Bewirtschaftung einiger Güter aus dem Erbe Brukenthals erzielt.